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Bad Wörishofen

Technik die begeistert - Betriebsbesichtigung bei TRICOR

Bad Wörishofen am 14. Mäz 2013

Die nicht-öffentliche Sitzung des Stadtrates, die am vergangenen Dienstag Abend bei der Firma TRICOR stattfand, stand ganz im Zeichen einer Betriebsbesichtigung, bei der sich Stadträte und Amtsleiter ein Bild von der hochmodernen Produktionsstätte machen konnten.
Technik die begeistert - Betriebsbesichtigung bei TRICOR
Die Führung begann am „Anfang und Ende“ des Produktionsablaufes, wie es Martin Müller, Vorstandsvorsitzender der TRICOR Packaging & Logistics AG formulierte. Der Abfall, der bei der Verarbeitung der Wellpappe anfällt, ist gleichzeitig der Rohstoff für die Herstellung von Wellpappe. Rund 70 Prozent des notwendigen Papiers basieren auf recycelten Papierabfällen, der Rest wird als frischfaserhaltiges Papier meist importiert. Gleich hier zeigt sich, dass die Planung bis ins kleinste Detail durchdacht wurde: ein 300 Meter langer Abfallkanal verläuft unter dem Boden der großen Hallen, die Wellpappenreste werden auf diese Art und Weise vollautomatisch gesammelt. Weiter geht es vorbei an riesigen Papierrollen, von denen eine zwischen zweieinhalb und drei Tonnen wiegen kann. Diese werden dann unter Dampf und mit Leim zu Wellpappe verklebt. Je nachdem ob es sich um ein-, zwei- oder dreiwellige Wellpappe handelt, werden diese Arbeitsschritte entsprechend hintereinander auf der Wellpappenanlage verrichtet.

Von Eppishausen umgezogen sind zu den 6 neuen Produktionsanlagen mittlerweile drei Maschinen. An vielen Ecken wird noch gearbeitet. In langen Reihen sitzen die Programmierer an ihren Computern um letzte Fehler zu beheben und Betriebsabläufe zu optimieren. „Noch sind sehr viele Gewerke auf der Baustelle beschäftigt, meine eigenen Leute erkenne ich momentan nur an der Aufschrift auf den TRICOR-Warnwesten“, so Müller.

Die mitunter leistungsfähigste Anlage weltweit im Bereich der Wellpappenproduktion kann bei Vollauslastung in drei Schichten je nach Sortenspektrum zwischen 180 bis 200 Millionen Quadratmetern im Jahr produzieren. Im Vier-Schichtbetrieb liegt der Ausstoß bei ca. 220 Millionen Quadratmetern. Die Maschinen, die bereits in Betrieb sind, werden überwacht von hochqualifizierten Mitarbeitern, die in erster Linie ihre Monitore beobachten, bei Störungen aber auch in der Lage sind, sofort an der richtigen Stelle einzugreifen. Das Ziel von Martin Müller ist eine Verfügbarkeit der Anlagen von 97,5% ; wir produzieren dann an einem Tag soviel wie drei „durchschnittliche Wellpappenfabriken“, erklärt er nicht ohne Stolz. Wie von Geisterhand bewegen sich Material und Endprodukte auf Schienen und Transferstrecken durch die Hallen. Über große Drehscheiben, die an Umschlagkreuze bei der Gepäckverteilung auf Flughäfen erinnern, werden sie dann weiter verteilt.

Geliefert wird in firmeneigenen LKWs der Spedition TRANSCOR

Zu seinen Kunden zählen in erster Linie Automobil-, Chemie- , Maschinenbau und Elektrokonzerne; TRICOR ist fast ausschließlich im non-food Bereich unterwegs. Geliefert wird in firmeneigenen LKWs der Spedition TRANSCOR, die direkt am Hochregallager über automatische Ladesysteme vorkommissioniert werden. Noch sind diese nicht endgültig fertig. Das Hochregallager ist ebenfalls mit modernster Technik ausgestattet und hat die Besonderheit, dass es nach vier Seiten die innerbetrieblichen Prozesse unterstützt. „Die Leistungsfähigkeit des Standortes ist in erster Linie dem Hochregallager geschuldet“, erklärt Müller.

Bei einer Gesamtinvestitionssumme von 83 Millionen Euro wurden etwa 53 Millionen in Technik- und Logistiksysteme investiert, „nur“ 30 Millionen kostete der Bau. Sehr viel Geld hat die Firma in den Schallschutz investiert, „weit mehr, als es die Vorschriften verlangen würden“, so Müller. Am Standort sind derzeit ca. 150 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt werden am Standort jedoch 350 Mitarbeiter, aufgeteilt auf 3 Schichten, ihre Arbeit finden. TRICOR bildet auch aus. Derzeit lernen 15 Azubis kaufmännische und technische Berufe.

Beginn einer wunderbaren Partnerschaft

Für die Bevölkerung wird bei einem Tag der offenen Tür die Gelegenheit entstehen, sich ein Bild vom Unternehmen zu machen. Bürgermeister Holetschek betonte die großartige unternehmerische Leistung und bekräftigte seine Zusage, dass sich die Firma immer auf die Stadt verlassen könne. „Ich glaube, dass dies der Beginn einer wunderbaren Partnerschaft ist“, so Holetschek in Anspielung auf einen bekannten Filmtitel.


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