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Bad Wörishofen

Mittelstandsfinanzierung in der Finanzkrise

Bad Wörishofen am 06. April 2010
Mittelstandsfinanzierung in der Finanzkrise
Zu einem Spitzengespräch zwischen Staatssekretär Franz Pschierer, Vertretern aus Politik, Wirtschaft und den heimischen Banken hatte Bürgermeister Klaus Holetschek am vergangenen Mittwoch ins Rathaus geladen.

Holetschek machte deutlich, dass er von den Banken eine deutliche Verbesserung bei der Kreditvergabe wünsche. „Die Stadt ist stark an einer guten Kapitalversorgung der heimischen Unternehmen und Kurbetriebe interessiert.“ Für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe sei es von essentieller Bedeutung, dass die nötigen Investitionen getätigt werden könnten. Aus diesem Grund hat die Stadt ein Positionspapier erarbeitet, das zu einer verlässlichen Mittelstandsfinanzierung in der Finanzkrise Stellung nimmt und aus dem Mittelstandspakt resultiert.

Die zentralen Forderungen darin sind:

  • Schnelles Handeln durch Transparenz
  • Kreditkündigungen nur als „ultima ratio“
  • Kein allgemeiner Branchenausschluss bei der Kreditvergabe
  • Bilanzverkürzung möglichst nicht auf Kosten der Mittelstandsfinanzierung
  • Aktive Nutzung des Förderbankenangebots durch die Kreditinstitute

Das Positionspapier soll dazu beitragen, Verständnis für die Finanzierungssituation der ortsansässigen Betriebe zu wecken. Es setzt dabei auf Flexibilität von Kreditinstituten und Unternehmen ebenso wie auf gegenseitige Offenheit und Respekt. Diese Aussage war auch für Finanzstaatssekretär Franz Pschierer sehr wichtig. „Nur wenn man sich in die Position des anderen hinein denkt, kann daraus Verständnis für die Handlungsweise des Gegenübers geweckt werden. Wer die Krise zügig überwinden will, muss vor allem den Mittelstand stützen.“ Pschierer forderte die Banken auf, Kredite zu akzeptablen Bedingungen zu vergeben. Dabei lobte er ausdrücklich die örtlichen Geldinstitute, deren Verwurzelung in der Region sich in der Krise als großer Glücksfall erwiesen hätte.

Stellvertretend für die Hotels nahm der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes Bad Wörishofen, Hermann Seidenspinner, Stellung zu den aktuellen Problemen. „Durch die Senkung des Mehrwertsteuersatzes können nun viele Hotels lang fällige Investitionen durchführen. Dazu brauchen sie aber die entsprechenden Kredite. Außerdem haben wir hier am Ort viele Betriebe, die unter der Wirtschaftskrise leiden und die derzeit ums nackte Überleben kämpfen.“ Auch hier sollten die Banken von ihrer restriktiven Kreditpolitik abweichen.

Von einer „Kreditklemme“, wie sie mehrfach in der Diskussion angesprochen wurde, wollten die Vertreter der Banken allerdings nichts wissen. Thomas Munding, Vorstand der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim, Bernhard Golsner, Gebietsdirektor der Sparkasse, Manfred Rockenfeller, Vorstand der Genossenschaftsbank Unterallgäu, Dionys Fahrenschon, Bereichsleiter Firmenkunden der Genossenschaftsbank, Thomas Ball, HypoVereinsbank, Klaus Schraag, Leiter Firmenkunden Allgäu HypoVereinsbank, Erwin Theis VR-Bank Memmingen und Edgar Schmidt, Firmenkunden VR-Bank Memmingen waren sich einig, dass es bei angemessener Bonität keine Probleme bei der Kreditvergabe gebe. Grundsätzlich würde jeder Kunde unterstützt, der sinnvoll investieren wolle und die Wirtschaftlichkeit nachweisen könne. In Einzelfällen könnte die Bonitätsprüfung natürlich negativ ausfallen. Dem widersprach Bürgermeister Holetschek. „In mein Büro kommen immer wieder Unternehmer, die sich keinen Rat wissen und sich von den Banken allein gelassen fühlen, da sie eben keinen Kredit bekommen. Hier kann nicht mehr von Einzelfällen gesprochen werden.“ Er forderte die Banken noch einmal nachdrücklich auf, solche Einzelfälle genau zu prüfen und konstruktiv und partnerschaftlich nach einer Lösung zu suchen.

Die Finanzreferentin des Stadtrates, Michaela Bahle-Schmid und Wirtschaftsreferent Alwin Götzfried ermunterten die Betriebe, die Kommunikation mit den Banken zu suchen und einen detaillierten Wirtschaftsplan vorzulegen.

> Positionspapier der Stadt Bad Wörishofen (PDF - 55 KB)

Text: Stadt Bad Wörishofen, Bild: Stadt Bad Wörishofen


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